Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine von 1957 e. V.

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Protokoll der 36. Halbjahresversammlung

am 29.11.1994, 19.30 Uhr, im Freizeitheim Ricklingen, Oberer Saal
Anwesend: 23 Vereine mit 28 Stimmen

TOP 1 Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit

G. Witte begrüßt die Anwesenden, insbesondere die Damen und Herren aus der Politik (Frau Frank, Frau Walter, die Herren Bock, Idel, Przibylla, Sohr und Wanning) sowie Frau Legath, Frau Raup-Kaiser, Herr Vespermann und die örtlichen Pressevertreter.
Entschuldigt sind Herr Jüttner, Herr Scholz und Herr Möller.

TOP 2 Genehmigung der Tagesordnung

Die vorliegende Tagesordnung wird einstimmig genehmigt.

TOP 3 Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 25.04.1994

Die Genehmigung erfolgt einstimmig.

TOP 4 Bericht des Vorstandes

G. Witte gibt den Bericht des Vorstandes.
Im vergangenen Halbjahr wurden sechs Vorstandssitzungen und zwei Versammlungen mit Vereinsvertretern durchgeführt.
Freizeitheim Ricklingen: Der Umbau hat begonnen, Fertigstellung vermutlich im Sommer '95. Vom Kulturamt kam die Zusage, daß die geplanten Veranstaltungen durchgeführt werden können, der Durchgang zu den Toiletten wird frei gehalten.
Seit Oktober '94 hat Frau Legarth die Leitung des FZH übernommen, ist somit Ansprechpartnerin für alle Terminfragen o.a.. Die ARV hofft auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Die ARV fordert für Ricklingen einen Koordinator, den es in Linden und am Mühlenberg gibt. Wird unser FZH ins Abseits gedrängt?
Heimrat für das FZH Ricklingen: Nach Meinung des ARV-Vorstandes hat die Arbeitsgemeinschaft mit ihren 41 Vereinen so wesentlich mehr Gewicht als mit nur einer Stimme in einem Heimrat, deshalb wird abgeraten.
Eine evtl. Gebührenerhöhung der Stadt für das Freizeitheim muß entschieden zurückgewiesen werden. Schon jetzt ist die Nutzung für kleine Vereine zu teuer.
Naturwaldparzelle Ricklinger Holz: Nachdem der Bezirksrat nunmehr zugestimmt hat, bedankte sich Herr Mönninghoff für die gute Zusammenarbeit bei der ARV.
Die Forderung der ARV nach einer Spiel- und Sporthalle bleibt auch im Hinblick auf die zur Zeit leeren Kassen der Stadt Hannover bestehen. Leider wird von den Politikern eine Sporthalle in Wettbergen-West befürwortet.
Zum Abschluß teilt G. Witte der Versammlung mit, daß er bei der nächsten Wahl aus Gesundheitsgründen nicht mehr zur Verfügung steht.

TOP 5 Aussprache

U. Junker bedauert, daß nicht alle Vereine von der Begehung des Rickl. Holzes informiert wurden und fragt um welches Gebiet es sich bei der Naturwaldparzelle handelt.
Antwort G. Witte: Die Parzelle liegt bei der Kolonie Waldwinkel und umfaßt ein Gebiet von ca. 50 x 50 m. Fußwege fallen nicht weg.

TOP 6 Vorstellung Klaus Vespermann

K. Vespermann stellt erst einmal fest, daß es leider durch Informationsfehler zu bedauerlichen Mißverständnissen gekommen ist. In keinem hannoverschen Freizeitheim gibt es noch Leiterstellen. Dieses beruht auf der finanziellen Situation der Stadt Hannover, die in 5 Freizeitheimen 1,27 Millionen Mark einsparen muß und soll durch die Arbeit der Koordinatoren erreicht werden. Geschäftsführer gibt es in Ricklingen (Frau Legarth) und am Mühlenberg (Frau Pauli).
K. Vespermann bittet die Versammlung um Äußerungen.
R. Bahder: Von welcher Summe müssen die 1,27 Mill. eingespart werden?
K. Vespermann: Von 9 Millionen.
O. Argendorf stellt fest, daß die ARV vom Kulturamt gewaltig an der Nase herumgeführt wurde. Es wurde nie darüber gesprochen, daß es keine Leiterstellen mehr gibt. Das ist bewußte Fehlinformation. Er ist verwundert, daß alle Anwesenden so ruhig und friedlich bleiben und hofft, daß es der Verwaltung nicht gelingt, die ARV zu spalten.
K. Vespermann: Diese Fehlinformation kam von Frau Oberheide und nicht vom Kulturamt. Er weist noch einmal daraufhin, daß er nicht der "Ober-Zampano" von Ricklingen ist sondern Büros am Mühlenberg, in Ricklingen und eine Sprechstunde in Wettbergen hat.

TOP 7 Situation Freizeitheim

K. Vespermann: Die Mieten werden 1995 von der Stadt erhöht, allerdings für gewerbliche Nutzer. Die Stadthallenbetriebe sollen lt. Kulturamt die Bewirtschaftung weiterhin durchführen, damit der Standard gehalten werden kann.
Pastor Wächter: Es ist unglaublich, was in städtischen Einrichtungen vor sich geht. Seit 20 Jahren gibt es im Freizeitheim Ricklingen keine offene Jugendarbeit mehr, da die Mitarbeiter abgezogen wurden.
B. Legarth; Das Freizeitheim hat ca. 130.000 Besucher im Jahr (2/3 Erwachsene und 1/3 Jugendliche, davon 2/3 aus dem Stadtteil).
O. Argendorf: Bittet die Stadtteil-Politiker, doch wieder mehr mit den Vereinen zu sprechen und sie nicht so zu vernachlässigen.
G. Witte: Leider muß die ARV sich die Informationen oft auf Umwegen besorgen.
K. Vespermann: Bringt nochmals zum Ausdruck, daß er mit der ARV zusammenarbeiten möchte.
R. Przibylla: Durch einen Heimrat wäre die Durchsetzung der Interessen sicherlich besser gewährleistet.
Adam: Interessen werden durch ARV sehr gut vertreten.
O. Argendorf: Das Thema Heimrat einfach vom Tisch zu wischen ist nicht ok.
M. Adam: Der Heimrat würde die ARV eher spalten als zusammenbringen. Auf der letzten Versammlung mit den Vereinsvertretern wurde dahingehend entschieden, von der Bildung eines Heimrates Abstand zunehmen.

TOP 8 Situation Spiel- und Sporthalle

In einer bewegten Diskussion kam die Versammlung zu der Auffassung, daß der Bau einer Spiel- und Sporthalle in Ricklingen nicht aus den Augen verloren werden darf, auch wenn sie lt. Aussage von P. Sohr nicht mehr in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten ist. Allerdings hat der Bezirksrat beschlossen, die Mittel wieder aufzunehmen.

TOP 9 Stadtteil-Terminkalender

Die Termine sollen bitte bis 15.01.1995 aufgegeben werden.

TOP 10 Verschiedenes

Es kommen Beschwerden wegen der vor kurzem gelaufenen Mahnaktion, die leider auch einige pünktliche Beitragszahler erfaßt hat. Der ARV-Vorstand bittet um Entschuldigung.
B. Legarth erinnert an das Jubiläum FZH 30 Jahre und ARV 35 Jahre 1997 und bittet die Versammlung, sich darüber Gedanken zu machen.

G. Witte schließt die Versammlung um 21.40 Uhr mit den besten Wünschen für 1995 an alle Anwesenden und ihre Angehörigen.

Hannover, im Dezember 1994

für das Protokoll: Gisela Hansen

Gerhard Witte
Vorsitzender

Hinweis: Das Protokoll wurde maschinell eingelesen und für die Darstellung im Internet bearbeitet. Das Original-Protokoll ist per PDF-Download (162 KB) erhältlich.

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